Freies Feld

Riviera: The Promised Land

Von JÁNOS MOSER.

Üblich: das WonderSwan-Rollenspiel Riviera erschien 2002 in Japan, drei Jahre später auf dem GBA in Amerika und Europa liess man (wie so oft) aussen vor – auch bei der PSP-Version von 2006. Unüblich: das Spiel ist eines der wenigen RPGs, in den keine eigentliche Fortbewegung möglich ist. Wie man sich das vorstellen soll? Etwa so: jede Mission bringt einen in ein gewisses Gebiet, welches in unterschiedliche „Bildschirme“ eingeteilt ist. In jedem dieser Bildschirme finden festgelegte Cutscenes und Kämpfe statt. Daraufhin wählt man per Cursor, an welchen Bildschirmrand man laufen will. Spannend. Landet man in einer Sackgasse, wechselt man in den sogenannten „look mode“ und sucht nach versteckten Leitern, Vorsprüngen usw., die einen zum nächsten Schauplatz transportieren sollen. Der Haken: die Entdeckung mancher dieser Wege erfordern sogenannte „Trigger Points“, die nur nach bestandenen Kämpfen zu ergattern sind. Diese laufen nach rundenbasiertem Schema ab, nachdem man die Formation und eine kleine Anzahl Kampfitems ausgewählt hat. Nach Einsatz der Punkte wechselt man wieder in den „move mode“ und klickt den entsprechenden Weg an. Fazit: noch nie war gehen so umständlich, langweilig und kostspielig.
Der Rest des Spiels ist Standard mit ein paar Dating-Einsprengseln à la Dragon Age.

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Dieser Beitrag wurde von Yoshi geschrieben und am 16. Dezember 2013 um 14:26 veröffentlicht. Er ist unter Links und Tipps abgelegt und mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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