Freies Feld

Nintendo Switch vorgestellt

Gastbeitrag von MATTHIAS HASLER.

Nintendo hat die Switch endlich vorgestellt – irgendwie

Heute hat Nintendo Japan um 5.00 Uhr in der Frühe endlich weitere Details zu der Nintendo Switch vorgestellt. Während sie zwar die doch überraschend vielfältigen Gimmicks der Switch hervorragend präsentiert haben, bleiben beim Software-Nachschub nach wie vor Fragezeichen bestehen. Der Erscheinungstag der Switch ist der 3. März und die Kosten der Konsole sind mit 300 Euro ohne Spiel eher hoch.

Die Wii-Wii-U-Switch-Handheld-Konsole

Während Nintendo in ihrem ersten Trailer versucht haben, die Switch möglichst weit von der Wii oder der Wii U abzugrenzen, wollten sie heute zeigen, dass die Switch auch Features der Vorgängerkonsolen sein Eigen nennt.
Kernstück der Switch ist das… Switchen. Der Handheld kann mit einer Docking-Station auf einen Fernseher übertragen werden. Zur Steuerung stehen dann zwei Varianten zur Verfügung. Zum einen der im Gesamtpaket inklusive „Joy-Con-Controller“.
Die Joy-Con sind die seitlichen Bedienelemente, welche man von dem „Joy-Con-Controller“ entfernen kann und entweder als eigene Bedienelemente à la Wii-Fernbedienung sowohl für Single-Player, als auch für lokalen Multiplayer, verwenden kann. Gerade die Tatsache, dass man mit einer Switch auch zu zweit etwa Mario Kart unterwegs spielen kann, ist ein sehr grosser Pluspunkt. Die Joy-Con sind bisher in Grau-Schwarz sowie in knallen Neon-Farben angekündigt und vermutlich werden noch weitere kommen. Ebenfalls vorhanden ist eine integrierte Bewegungssteuerung, sowie ein neues Gimmick, mit welcher die Joy-Cons eine davor gehaltene Hand erkennen können. Sie erkennen dabei sowohl die Entfernung zwischen der Hand um dem Bedienelement als auch verschiedene „Fingerposen“.
Wie bei der Wii wird auch ein Band mitgeliefert, welches man sich um das Handgelenk binden kann, damit der (für mich) unwahrscheinliche Fall, die Bedienung im Eifer des Gefechts wegzuwerfen, abgesichert ist. Im Gegensatz zur Wii bietet dieses Band aber einen besonderen Bonus. Zum einen wirken die Bedienelemente recht klein und werden damit etwas vergrössert. Auf der neuen Fläche sind ebenfalls noch L und R als Knöpfe vorhanden (wobei diese schon auf den normalen Bedienelementen dabei sein werden).
In der Präsentation ist Nintendo aber nicht darauf eingegangen, welche zusätzlichen Bedienelemente es noch geben wird.
Die Switch-Elemente werden aber vor allem auch auf dem Handheld befestigt. Ausserdem ist es auch beim Handheld möglich, die Coy-Cons als Wiifernbedienung zu verwenden, um einerseits Multiplayer-Spiele zu ermöglichen, aber andererseits auch den Bildschirm auf einem Tisch aufzustellen und ihn nicht die ganze Zeit in der Hand halten zu müssen. Der Handheld wird laut Nintendo eine Akkulaufzeit zwischen 2.5 und 6 Stunden haben, je nach Spielweise. Ausserdem ist es – und das war nach dem ersten Trailer tatsächlich etwas unklar – möglich, den Handheld unterwegs via USB-C-Kabel aufzuladen, womit die Switch auch einfach mit dem normalen Handykabel aufgeladen werden kann (ausser natürlich, man hat ein Iphone…). Die Button-Vielfalt orientiert sich dabei an einer Mischung aus N64 und Xbox.
Nicht im Lieferumfang enthalten ist der vermutlich komfortablere Pro Controller, der übrigens mit seiner halbtransparenten Oberfläche die Freunde vom Gameboy und N64 an gute, alte Zeiten erinnern wird und gänzlich ohne „Switch-Elemente“ auskommt.
Die Speicherkapazität der Switch ist mit 32 Giga Byte eher klein, was aber angesichts der Tatsache, dass Cartridges verwendet werden, durchaus verkraftbar ist. Gerade hier hat Nintendo auch die Chance, sich wohltuend von der PS4 und der Xbox One abzuheben. Die Spiele können einfach eingesteckt werden, das langwierige Patchen und Installieren der zum PC mutierten Konsolen sollte hoffentlich entfallen.
Alles in allem macht die Hardware nicht einen Eindruck der Höchstleistung, aber doch grundsolide und sich wohltuend abhebend. Insbesondere die Rückkehr zum normalen Controller dürfte ebenso begeistern, wie das dezente Beibehalten der Bewegungssteuerung und des Touchscreens. Ein Spagat, den wohl so nur Nintendo schafft. Ausserordentlich geglückt ist vor allem auch der lokale Multiplayer, wo zukünftig eine Switch schon ausreichen wird um zu zweit etwa im Flugzeug oder Zug zu zocken.

Teurer Spass
Die klassische Konsole ist ein sogenanntes Komplementärgut. Das bedeutet in erster Linie, dass das Gut Konsole verkauft werden muss, damit dann die ergänzenden Güter erworben und genutzt werden können. So ist es auch bei Kapsel-Kaffeemaschinen oder Rasierern, wo das „Startgut“ verbilligt abgegeben wird, um die Konsumenten mit tiefen Hürden zum Einstieg zu verleiten, während der Cash dann anschliessend mit den ergänzenden Gütern, also den Kapseln oder Klingen in unserem Beispiel, gemacht werden. Das wissen auch Sony und Microsoft, weshalb sie ihre Konsolen verbilligt auf den Markt geben. Nintendo hat leider nicht die Möglichkeit, den Preis ihrer Konsole mit anderen Geschäftsfeldern zu drücken, weshalb die Nintendo-Hardware in der Regel teurer wird.
Bis jetzt sind zwei Bundles angekündigt, die sich aber nur durch die Gestaltung der Joy-Cons unterscheiden und kein Spiel enthalten. Der Preis liegt mit 300 Euro relativ an der oberen Schmerzgrenze. Für eine neue Konsole ist der Preis zwar okay, aber im Vergleich zur real existierenden Konkurrenz ist er eben eher hoch. Wie viel höher der Preis in der Schweiz ausfallen wird, ist noch nicht klar, aber vermutlich dürfte der Aufpreis wegen dem Wertzerfall des Euros nur moderat sein und etwa zwischen 320 und 350 Franken liegen.

Es war leider zu erwarten und richtig übel kann man es Nintendo ja auch nicht nehmen, aber der Onlinemodus wird mit der Switch jetzt auch kostenpflichtig. Der Preis dafür ist noch nicht so ganz klar, aber er wird sich wohl an der PS4 / Xnox One orientieren. Und wie bei der Konkurrenz wird Nintendo Online-Spieler mit speziellen Deals und zusätzlichen Spielen belohnen. Diese sind aber im Fall von Nintendo nur NES und SNES-Spiele, was angesichts der Tatsache, dass diese einem nun mal wirklich seit dem Gameboy Advance ständig hinterhergeworfen werden, auch kein wirkliches Kaufargument. Als nette Dreingabe werden diese Virtual Console Titel aber – sofern sinnvoll – über einen Onlinemultiplayer verfügen. Zwar ist nicht damit zu rechnen, dass Nintendo die Spiele tatsächlich erweitert, viel eher wird einfach der Emulator dazu befähigt. Und diese Idee ist zwar kein wirklicher Kaufanreiz, aber eine nette Dreingabe ist es schon, NES- oder SNES-Spiele per Online-Multiplayer spielen zu können.

Der Preis für Spiele dürfte sich vermutlich eher bei rund 70 Franken bewegen, was auch eher an der oberen Grenze ist, zumal Nintendospiele bekanntlich auch im Gegensatz etwa zur PS4 oder Steam nicht so schnell günstiger angeboten werden.

Unklares Lineup

Der weitaus wichtigste Punkt, nämlich ein gutes Lineup, bleibt selbst nach der Präsentation etwas unklar, weil Nintendo leider keine Übersicht geliefert hat. Böse Zungen könnten Nintendo unterstellen, dass das vermutlich auch seine Gründe haben wird. Zwar werden auch Stunden nach der Präsentation noch laufend Spiele angekündigt, aber die Erscheinungen werden sich ab März wohl trotzdem erstmals nur in geringer Anzahl halten. Rund 80 Spiele sollen in Entwicklung sein. Die hervorragende Nachricht ist, dass Nintendo endlich wieder auf Region Lock verzichtet und wir Europäer wieder Spiele aus Japan oder Übersee importieren können, die bei uns gar nicht erst erscheinen. Hier die Highlights der Spiele:

The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Entgegen der Gerüchteküche hat Nintendo of Europe per Twitter bestätigt, dass das Spiel auch in Europa am 3. März erscheinen wird.
Neue Infos gab’s nicht, aber einen sehr gelungenen Trailer konnte ganz am Schluss der Präsentation bestaunt werden. Der Trailer zeigt lediglich, dass das Spiel sich um die königliche Familie von Hyrule drehen wird und vermutlich für Cutscenes eine komplette Sprachausgabe besitzen wird (wie Nintendo später twitterte, auch auf Deutsch). Das Spiel erscheint in mehreren Limited – oder Master Editionen und diese werden neben CDs auch etwa eine Replik des Masterschwertes enthalten. Vermutlich ist das auch der Grund, warum das Spiel nicht mit der Konsole in einem Bundle erscheint – damit die Fans noch zusätzlich die teuren Mastereditionen kaufen.

Die Spiele von Ubisoft
Traditionell steuert Ubisoft zum Release von Nintendokonsolen auch ein, zwei Titel dazu. Dieses Mal sind es „Just Dance 2017“, eine erweiterte Fassung des guten, alten Rayman Legends (wobei die Erweiterungen noch unbekannt sind) und eine Portierung des durchaus beachteten Wintersportspiel „Steep“. Alle drei Titel erscheinen direkt zum Release der Switch und Ubisoft stellt sogar in Aussicht „in Zukunft über weitere, kommende Projekte“ zu sprechen. Auch das kennen Nintendofans eigentlich schon seit Jahren nicht mehr.

Die kleinen Spiele von Nintendo
Nintendo hat während der Präsentation zwei weitere, kleine Spiele angekündigt sowie später noch ein Video zu einem weiteren Spiel auf Youtube hochgeladen.
Es handelt sich dabei um „3, 2, Switch“, eine Art Western-Duellierspiel, mit welchem man die Joy-Cons als Pistolen verwendet. Das zweite ist „Arms“, eine Art Erweiterung des Box-Spiels mit Bewegungssteuerung. Das dritte ist ein Knobelspiel namens „Snipperclips – Cut it out, together!”. Die beiden ersten sollen zum Release erscheinen und letzteres “im März”.

Mario Kart 8: Deluxe
Wie zu erwarten war, wird Nintendo eine erweiterte Version von Mario Kart 8 raushauen. Weniger zu erwarten war aber die Tatsache, dass Nintendo das Spiel während der Präsentation nicht ankündigt, sondern einfach nachher ein Video auf Youtube hochlädt.
Das Spiel erscheint am 28. April und wird neue Strecken, Fahrer,Fahrzeuge, Items und einen erweiterten und verbesserten Battle Modus besitzen. Gezeigt werden etwa Splatoon-Charaktere und Strecke, aber auch König Buu Huu oder Bowser Junior. Die neuen Items sind auch keine unbekannten, sondern feiern ein Comeback: die Feder und der Geist. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit wieder klassisch zwei Items tragen zu können. Die DLC-Inhalte der Wii-U-Version sind ebenfalls integriert. Alles in allem also schon ein ordentlicher Port. Einziger Wermutstropfen: Neu wird der Online-Modus kostenpflichtig sein.

Skyrim
Ebenfalls heute offiziell angekündigt wurde Skyrim für die Switch und auch wenn es auf dem ersten Blick etwas unlogisch erscheinen wird, wird sich das Spiel vermutlich gut verkaufen. Zwar ist es das Spiel alt, aber es war noch nie mobil spielbar. Und viel wichtiger: Es ist das erste Spiel von Bethesda auf einer Nintendo-Konsole und die Nintendo-Community schreit schon lange nach Spielen von Drittherstellern und Skyrim wird dieses Bedürfnis mangels Konkurrenz vermutlich gut befriedigen und die Hoffnung auf weitere Remakes von Drittherstellern entfachen. Ein Erscheinungstermin steht aber noch nicht fest. Psychologisch ist die Ankündigung von Skyrim auf alle Fälle sehr viel wert für Big N.

Splatoon 2
Splatoon mutierte auf der Wii U zum beachteten Überraschungshit und Nintendo hofft natürlich den bunten Shooter mit dem gelungenen, aber zukünftig kostenpflichtigen Online-Modus gewinnbringend fortzusetzen. Alles in allem macht das Spiel, das noch keinen genauen Release-Termin hat, eher einen ernüchternden Eindruck. Bisher sieht es eher nach „Splatoon 1.5“ aus. Das bereits vorhandene ist wieder vorhanden, aber durch neue Moves, Waffen und Karten ergänzt. Da es sich vermutlich um einen Vollpreistitel handeln wird, werden die Fans der ersten Stunde aber ebenso vermutlich auch genau überlegen, ob sie nochmals zugreifen wollen, da der Erneuerungssprung bisher zu gering scheint.

Super Mario Odyssey
Der heimliche Star unter den Ankündigungen war natürlich Super Mario, obwohl auch dieses Spiel noch über keinen genaueren Release-Termin ausser „Herbst“ verfügt. Das erste echte 3D-Mario seit fast zehn Jahren scheint wieder zurück zu den Wurzeln zu gehen und scheint sich spielmechanisch und storytechnisch an Super Mario Sunshine zu orientieren. Es bietet wieder eine frei begehbare Oberwelt, die dieses Mal einem New York mitsamt Strassenverkehr, Passanten und begehbaren Hochhäusern und Ampeln nachempfunden ist. Das Setting wirkt damit für ein Mariospiel ungewöhnlich real, erwachsen und auch etwas gewöhnungsbedürftig. Via Flugschiffe kann Mario dann in einzelne Welten reisen. Die bisher gezeigten waren einer Wüste, einem Dschungel oder einer Art Schlaraffenland mit Nahrungsmitteln nachempfunden. Die Story scheint erstmals seit Sunshine auch wieder etwas imposanter inszeniert zu sein.

Xenoblade Chronicles 2
Seit der Wii-Ära steuert Monolith immer eine RPG-Perle zum Spieleportfolio dazu. Im Unterschied zum ersten Teil ist die Fortsetzung aber deutlich comichafter und bunter gehalten, stellenweise erinnert der Look der Figuren sogar etwas an Tales of Symphonia. Man kann auch auf einem Wolf reiten und es gibt einen fliegenden Wal. Mehr ist leider, genau wie das Release-Datum, noch nicht bekannt.

Fire Emblem Warriors
Die wohl schlechteste und kürzeste Ankündigung bekam das altehrwürdige Fire Emblem spendiert. Wir wissen, dass es ein Logo hat und das eine uns unbekannte Person zu einem Schwert greift. Vermutlich wird es aber ein Spinoff sein, ähnlich wie Hyrule Warrior. Der Release-Termin ist logischerweise noch unbekannt.

Die Spiele von Square-Enix
SE kündigte – wie üblich ohne Release-Datum – einen geistigen Nachfolger zur Bravely-Reihe namens „Project Octopath Traveller“ an. Traditionell stark auf Nintendokonsolen ist auch Dragon Quest vorhanden. „Dragon Quest Heroes I & II“, ursprünglich einzeln für die PS3, PS4 und die Vita erscheinen, erscheint als Remake auch für die Switch. Das Onlinespiel „Dragon Quest X“ erscheint ebenso wie der lang ersehnte elfte Teil der Serie.

Die Spiele von Bandai Namco
Bandai Namco hat angekündigt, dass sie folgende Switch-Spiele in Entwicklung befänden: Eine Portierung von Dragon Ball XENOVERSE 2, sowie einen nicht näher genannten Tales-of-Titel, der aber vermutlich auch eher eine Portierung sein dürfte.

Die Spiele von Atlus
Ein neues neuer Ableger der düsteren RPG-Reihe Shin Megami Tensei wurde im Lauf der Show angekündigt. Angeteasert hat Atlus darüber hinaus selber noch ein 3DS-Spiel der Reihe für dieses Jahr.

Daneben gibt es aber noch weitere Spiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

• Minecraft (ohne Erscheinungstermin)
• NBA 2K18 (ohne Erscheinungstermin)
• The Binding of Isaac: Afterbirth+ (Frühling 2017)
• Sonic Mania Special Edition (Frühling 2017)
• ULTRA STREET FIGHTER II: The Final Challengers (ohne Erscheinungstermin)
• Disgaea 5 Complete (ohne Erscheinungstermin)
• Fifa (“Im Laufe des Jahres”)
• LEGO CITY Undercover (Frühling 2017)

Mit der Tatsache im Hinterkopf, dass Wii-U-Besitzer schon fast ein Jahr lang keine echten Spiele mehr bekommen haben und auch auf dem 3DS mehr Ebbe als Flut geherrscht hat, fällt das Lineup überraschend schwach aus.
Die einzigen neuen Spiele sind das dauerverschobene Zelda und das neue Mario im Herbst. Noch schwerer fällt aber die Tatsache ins Gewicht, dass die meisten Spiele noch keine Release-Daten haben und daher auch der Verdacht im Raum liegt, dass manche von ihnen erst gegen Weihnachten oder 2018 erscheinen könnten, was angesichts des starken Gamejahres 2017 bei der Konkurrenz kein idealer Start wäre. Natürlich wird Nintendo noch Spiele in der Hinterhand haben – etwa das neue Pikmin – aber diese werden wohl bis zur E3 auch dort bleiben. Ob es Nintendo tatsächlich schaffen wird, die Kunden nach der Spieleflaute der Wii U damit zu überzeugen, dass auf der Switch keine solche herrschen wird, ist damit fraglich. Die grösste Gefahr wäre tatsächlich, dass sich viele Leute dazu entscheiden erst mal abzuwarten, wie sich das Spieleangebot entwickelt, während die Dritthersteller bereits wieder abspringen, weil zu wenig Verkäufe generiert werden. Da die spielerische Qualität von Nintendo seit der späten Wii-Ära und der frühen Wii-U-Ära deutlich nachgelassen hat, fehlt leider abseits von Zelda und Mario immer noch der Beweis, dass Nintendo diesbezüglich zu alter Stärke zurückfindet. Ausserdem ist die Kommunikation von Nintendo zwar nicht mehr auf Kinder ausgerichtet, aber nach dem „cooleren“ Ankündigungstrailer zur Switch wurde eigentlich eher ein Verzicht auf das bunte Darstellen von begeisterten, spielenden Spielern erwartet. Inwiefern Nintendo damit neue Käufer erreichen wird, wird sich noch zeigen.
Alles in allem sind grosse Überraschungen auf der Präsentation eher ausgeblieben und ehrlich gesagt hat Nintendo die Unsicherheit, vor allem bezüglich dem künftigen Spieleangebot, auch nicht wirklich aus der Welt räumen können. Aber vielleicht überrascht uns Nintendo ja kurz vor Release mit der Ankündigung weiterer Spiele, damit ein Hype dann entsteht, wenn er auch in Cash umgewandelt werden kann. Die Hardware selber macht jedoch einen sehr guten Eindruck, es fehlen einzig noch genügend Spiele.

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Dieser Beitrag wurde von Yoshi geschrieben und am 13. Januar 2017 um 15:09 veröffentlicht. Er ist unter Ankündigungen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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